Hilfe bei Panikattacken

Autorin: Kathleen Kunze Diplom Sozialpädagogin, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Traumatherapeutin | Aktualisiert: Juki 2026

Das wichtigste in Kürze

Ihre Expertin vor Ort: 

Hilfe bei Panikattacken – In meiner Praxis in Seewald-Schernbach begleite ich Sie als Heilpraktikerin für Psychotherapie und systemische Therapeutin (DGSF-zertifiziert). Wissenschaftlich fundiert, traumasensibel und diskret.

Panikattacken – was tun?

Es bedeutet, die körperlichen Alarmreaktionen zu verstehen und zu lernen, Ihr überlastetes Nervensystem zu beruhigen – so gewinnen Sie körperliches Wohlbefinden und spürbare Selbstregulation zurück.

Panikattacken

sind keine Zeichen von Schwäche, sondern logische, aber überwältigende Schutzversuche Ihres Körpers.

Qualität: 

In Seewald–Schernbach erhalten Sie eine wissenschaftlich fundierte Begleitung, der bereits über 70 Klienten auf Google und Jameda mit Bestnoten vertrauen.

Erlernen Sie

anwendbare Skills für den Akutfall und schaffen Sie langfristige Stabilität in Ihrem Alltag zwischen Freudenstadt, Horb und Nagold. 

Die Angst ernst nehmen

Nein, Sie werden nicht verrückt. Was Sie erleben, hat einen Namen und einen Grund – und es gibt Wege heraus. 

Ihre Reaktionen sind verständlich und zeigen, dass Ihr System überlastet ist. Sie stellen sich nicht an, wie man so schön sagt.  

Hilfe bei Panikattacken

Eine Panikattacke reißt Sie aus dem Moment – plötzlich, körperlich, überwältigend.
Doch dieser Alarm lässt sich verstehen und beruhigen. 

Hilfe bei Panikattacken – aber wie?  Diese Frage stellen sich viele Betroffene aus dem Nordschwarzwald, wenn der Körper plötzlich Alarm schlägt. Egal, ob nachts im Bett, hinterm Lenkrad auf der Schwarzwaldhochstraße oder beim Einkauf in Freudenstadt: Es fühlt sich an, als würde man aus dem Leben gerissen. 
Viele Menschen führen einen stillen Kampf. Von außen werden Sie als hochfunktional eingeschätzt, während Sie innerlich extrem angespannt, unruhig und fertig sind.¹ 
Wir beginnen mit der akuten Beruhigung Ihres Körpers. Hier finden Sie nicht nur ein offenes Ohr, sondern auch einen Weg, die Angst vor der Angst hinter sich zu lassen. 

Sie lernen:

diese Alarmreaktionen zu verstehen,  

Ihr Nervensystem gezielt zu beruhigen,  

die Scham darüber zu verlieren und  

wie Sie wieder Kontrolle zurückgewinnen. 

Hilfe bei Panikattacken: Steine im ruhigen Wasser der Nagoldtalsperre bei Seewald – ein Symbol für Ruhe und Stabilität
Stille finden in Seewald: Manchmal liegt die beste Hilfe bei Panikattacken in der Ruhe der Natur an der Nagoldtalsperre.

Wie fühlen sich Panikattacken an? 

Panikattacken sind kurze Episoden intensiver Angst, bei denen das Nervensystem Alarm schlägt: Herz, Atmung und Gedanken beschleunigen, obwohl keine reale Gefahr besteht.

Eine Panikattacke ist kurz, aber intensiv: HerzrasenAtemnot, Zittern und das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren, kommen meist unerwartet. Panikattacken sind eine überwältigende Welle aus Angst und körperlicher Alarmbereitschaft. ²  
Menschen, die diese Angst erlebt haben, beschreiben es mir in der Praxis oft so:  

„Mein Herz schlägt wie wild und Hände beginnen zu zittern; plötzlich ist mir heiß, kurz darauf eiskalt.“ 

„Das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen, zwingt mich dazu, ganz bewusst zu atmen und zu hoffen, dass es nicht schlimmer wird.“ 

„Der Gedanke ‚Jetzt sterbe ich wirklich‘ taucht immer wie aus dem Nichts auf.“ 

Viele finden Trost darin zu wissen: Hilfe und Verständnis sind möglich, und der allererste Schritt ist, die eigenen Erfahrungen ernst zu nehmen. 

Viele erleben den Höhepunkt als sehr kurz, auch wenn es sich endlos anfühlt. Wichtig ist, dem Körper zu erlauben, die Welle zu Ende zu durchlaufen. Die meisten Attacken klingen nach 10 bis 30 Minuten von selbst ab.

Das ist ein typischer Alarmgedanke in höchster körperlicher Aktivierung. Die Angst vor Ohnmacht oder Herzinfarkt wirkt absolut real, ist aber häufig Ausdruck von Stress- und Angstphysiologie – nicht von tatsächlicher Gefahr.

Nein; hilfreicher ist, die Reaktion als Schutzprogramm zu verstehen und den Fokus auf Beruhigung und Orientierung im Hier-und-Jetzt zu legen. Gegen die Angst anzukämpfen verstärkt sie oft.

Panikattacken fühlen sich lebensbedrohlich an, sind aber körperlich ungefährlich. Die Symptome – Herzrasen, Atemnot, Todesangst – sind Ihr Nervensystem im Alarmmodus. Zu wissen, dass diese Reaktionen typisch und vorübergehend sind, ist der erste Schritt zur Entlastung. 

Eine einsame Holzhütte im Morgennebel an der Erzgrube in Seewald, beleuchtet von den ersten Sonnenstrahlen – Symbol für Hoffnung und Neubeginn.
Auch im dichtesten Nebel ist das Licht schon da: Ein Moment der Hoffnung an der Erzgrube in Seewald. 

Wie spreche ich mit meiner Familie über Panikattacken?  

Es ist oft schwer, unsichtbare Ängste zu erklären – Angehörige reagieren oft hilflos. Offene Kommunikation baut Brücken und verwandelt Unverständnis in wertvolle Unterstützung.

Familienmitglieder verstehen Panikattacken oft nicht. Ein strukturierter Leitfaden hilft Ihnen, einfühlsam zu kommunizieren, Missverständnisse zu vermeiden und Ihre Angehörigen aktiv in Ihre Bewältigungsstrategien einzubeziehen.  

Statt zu sagen „Ich habe eine Panikattacke“, beschreiben Sie Ihre momentanen Empfindungen: „Ich spüre gerade ein starkes Herzrasen und große Angst, aber es geht wieder vorbei. Ich brauche nur einen Moment Ruhe.“ 
So können Angehörige besser nachvollziehen, was in Ihnen vorgeht, ohne sich mit Fachbegriffen überfordert zu fühlen. 

Panikattacken – Leitfaden für Angehörige 

Wie erkläre ich meiner Familie, was bei einer Panikattacke passiert? Dieser Leitfaden hilft Ihnen, das Gespräch zu eröffnen und zeigt Angehörigen, wie sie Sie im Akutfall unterstützen können – ohne Ratschläge, mit Verständnis.

Oft hilft der Vergleich mit einem „Fehlalarm“ einer Alarmanlage: Der Körper reagiert extrem auf eine Gefahr, die nicht da ist. Betonen Sie, dass Sie in dem Moment keine „Logik“, sondern Ruhe und Sicherheit brauchen. 

Fragen Sie Ihre Angehörigen direkt, einfach nur da zu sein, ohne Lösungen anzubieten. Sätze wie „Ich bin bei dir“ oder ruhiges Händchenhalten sind oft hilfreicher als hektische Ratschläge. 

Aufklärung ist wichtig: Erklären Sie in ruhigen Momenten, dass eine Panikattacke zwar schrecklich aussieht und sich so anfühlt, aber körperlich ungefährlich ist und von allein wieder aufhört. 

Offene Gespräche sind der Schlüssel, um Missverständnisse in der Familie abzubauen und Isolation zu verhindern. Ein strukturierter Leitfaden kann Ihnen helfen, die richtigen Worte zu finden und Ihre Angehörigen aktiv einzubeziehen. Gemeinsames Wissen stärkt das Verständnis und schafft eine unterstützende Umgebung für alle Beteiligten.

Beschreibt den Inhalt präzise und emotional passend zum Thema. 
Eine dampfende Tasse Früchtetee auf einem Holztisch vor sonnigem Gartenhintergrund – Symbol für ruhige Gespräche mit Angehörigen in entspannter Atmosphäre.
„Ein guter Anfang: Oft fällt das Reden leichter, wenn man etwas Warmes in den Händen hält.“ 

Wann und wo treten Panikattacken auf?

Panikattacken kennen keinen Fahrplan – sie passieren im echten Leben, oft in Momenten der Stille oder spezifischer Anforderung.
Zu verstehen, dass Ihre Situation „typisch“ ist, kann die Angst vor der Unberechenbarkeit lindern.

Typische Auslösesituationen im Überblick:

Viele Betroffene erleben nachts Herzrasen – die Stille wird zur Bedrohung, das Gefühl der Isolation verstärkt die Symptome.
Für dieses Thema entsteht eine eigene, ausführliche Seite. 

Auf den kurvigen Strecken zwischen Baiersbronn und Horb fährt die Angst beim Autofahren oft mit.
Kein Seitenstreifen, schwankender Handyempfang – der Stresspegel steigt. Gezielte Strategien finden Sie bald auf einer eigenen Seite.

Die Angst, an öffentlichen Orten „aufzufallen“ oder nicht schnell genug fliehen zu können, verstärkt Symptome wie Hitzewallungen.
Dieses Thema gehört zum Bereich Agoraphobie.

Panikattacken treten häufig in spezifischen Situationen auf, die für Betroffene sehr belastend sein können, wie einsame Autofahrt oder nächtliche Stille.  
Die Symptome sind vielfältig und reichen von Herzrasen bis hin zu Magenbeschwerden, was oft zusätzliche Verunsicherung schafft.  

Zu wissen, dass diese Reaktionen und Orte typisch für viele Menschen in der Region sind, ist ein wichtiger Schritt zur Entstigmatisierung

Nahaufnahme einer asphaltierten Straße mit weißer Mittellinie aus der Froschperspektive – Symbol für den Tunnelblick bei Panikattacken am Steuer.
Wenn die Straße sich verengt: Der Tunnelblick ist ein typisches Symptom bei Panikattacken am Steuer. 

Hilfe bei Panikattacken – was kann ich sofort tun?

In der Akutsituation zählt nur eines: Das Alarmsystem herunterfahren. Durch starke sensorische Reize (Kälte, Berührung, Geräusche)
unterbrechen Sie die Angstspirale und holen sich ins Hier und Jetzt zurück.

  1. Wenn die Panik nachts beginnt:

    Kleine Rituale helfen: Kurz Licht anmachen, die Füße bewusst auf dem kühlen Boden spüren, einen Eiswürfel an der Hand reiben oder das Fenster öffnen und Geräusche draußen zählen. Ein handschriftlicher Satz auf dem Nachttisch („Es ist eine Panikattacke, sie geht vorbei, ich bin sicheru0022) kann zusätzlich entlasten.

  2. An öffentlichen Plätzen:

    Machen Sie vor dem Betreten bewusst einen Rückzugsort aus – Toilette, Auto, Ausgang. Im Ernstfall: Richten Sie die Aufmerksamkeit auf ein Detail in der Umgebung, zum Beispiel das Muster der Bodenfliesen zählen.

  3. Im Auto auf kurvigen Strecken:

    Ein Gummiband am Handgelenk (leicht schnipsen) oder die Hand auf der Brust können helfen, sich wieder im Moment zu spüren. Fahren Sie rechts ran, öffnen Sie das Fenster, summen Sie laut. Warten Sie, bis die Attacke abklingt, bevor Sie weiterfahren.

Download: 
Erste Hilfe bei Panikattacken

Ein praktischer Begleiter für Momente, in denen die Angst stärker wird. Mit erprobten Techniken wie der 5-4-3-2-1-Methode, Atemübungen und Sicherheitssätzen – zum Ausdrucken oder als Notiz im Handy.

→ Soforthilfe bei Panikattacken:
Notfall-Leitfaden herunterladen (PDF)

Download: 
Angstgedanken erkennen und hinterfragen

Dieses Arbeitsblatt hilft Ihnen, typische Gedankenmuster sichtbar zu machen und realistisch zu überprüfen. Auf bewährten therapeutischen Prinzipien basierend – für mehr Selbstwirksamkeit bei Panikattacken.

→ Übungsblatt:
Angstgedanken bei Panikattacken hinterfragen (PDF)

Wichtiger Hinweis zur Anwendung: Diese Übungen entfalten ihre Wirkung vor allem dann, wenn sie in ruhigen Momenten regelmäßig geübt werden.
In der akuten Panik kann es sein, dass nicht jede Technik sofort greift. Entscheidend ist, dass Sie herausfinden, was für Ihr Nervensystem hilfreich ist. 

Ja, aber Vorsicht: Sie dient dazu, den CO2-Spiegel im Blut wieder anzuheben, wenn man zu schnell atmet. Oft ist es jedoch effektiver und unauffälliger, die Lippenbremse zu nutzen – langsames Ausatmen gegen fast geschlossene Lippen. 

Kaltes Wasser oder ein Coolpack im Gesicht, besonders um Augen und Nase, signalisiert dem Vagusnerv sofortige Beruhigung und senkt den Herzschlag – ein sehr wirksamer Not-Aus-Schalter für Panik. 

Ja, kleine Reize können helfen, leichte Anspannung frühzeitig abzubauen, bevor sie zur Panikwelle anwächst.
Nutzen Sie sie als regelmäßigen Realitätscheck: „Ich bin hier, ich spüre mich.“ 

Der Schlüssel zur Bewältigung liegt nicht im Kampf gegen die Angst, sondern in der gezielten Beruhigung durch Sinnesreize.  

Ob nachts, im Supermarkt oder im Auto –  vorbereitete Strategien wie Kältereize, bewusstes Fokussieren oder
sichere Anker geben Ihnen Handlungsfähigkeit zurück

Ein sonnendurchfluteter Waldweg zwischen hohen Tannen in Seewald – ein Ort für Waldbaden und Ruhe bei Panikattacken.
Schritt für Schritt aus der Enge: Bewegung an der frischen Waldluft baut Stresshormone natürlich ab. 

Den Teufelskreis durchbrechen: Was nach der akuten Panik wirklich hilft

Nach der Panik folgt oft die Angst vor der nächsten Attacke. Um diesen Kreis zu durchbrechen, braucht es Geduld, Selbstmitgefühl und Strategien, die dem Gehirn beibringen: Ich bin sicher, auch wenn mein Körper etwas anderes behauptet. 

Wenn die akute Angst nachlässt, ist oft klar: „So kann es nicht weitergehen.“ Viele beschreiben es als „Teufelskreis“ – die ständige Angst vor der nächsten Attacke (Angst vor der Angst). 

Ein Tagebuch führen: Viele Klienten berichten, dass ein „Symptom-Tagebuch“ ihnen hilft, Muster zu erkennen und das Sicherheitsgefühl zurückzugewinnen⁴. 
Langsamkeit statt Hektik: Tauschen Sie Sport unter Zeitdruck gegen Spaziergänge auf bekannten Wegen. 
Gedanken entlarven: Viele Betroffene berichten, dass es ihnen hilft, die Panik als das zu sehen, was sie ist: eine Überreaktion des Körpers, die nicht der Realität entspricht. Wenn Sie Ihre Gedanken regelmäßig aufschreiben und neu formulieren, trainieren Sie Ihr Gehirn, automatisch in sichereren Bahnen zu denken. 
Kontakte nutzen: In Gemeinschaften wie Selbsthilfegruppen oder Frauennetzwerken erleben viele, dass sie ihre Angst weniger verstecken müssen und sich offener Unterstützung holen können.  

Wie eine Klientin aus Horb beschreibt: „Erst durch den Austausch mit anderen wurde mir klar, dass Rückschläge keinen Rückschritt bedeuten“⁵. 
Wenn Sie merken, dass die Frühwarnsymptome wiederkehren, ist das kein Versagen – sondern eine Einladung, noch genauer hinzuschauen. 

Wer gegen die Angst ankämpft, erhöht die körperliche Spannung und signalisiert dem Gehirn „Gefahr“. Akzeptanz – „Aha, da ist die Angst wieder“ – senkt paradoxerweise das Stressniveau und verkürzt die Attacke. 

Oft kündigt sich Panik subtil an: Unruhe, flacher Atem, Nackenverspannung. Ein Tagebuch hilft, diese feinen Signale zu entschlüsseln, bevor die Welle groß wird. 

Ja, aber langfristig: Regelmäßige Entspannung wie Progressive Muskelrelaxation oder Yoga senkt das nervliche Grundrauschen. Die Schwelle für eine Panikattacke liegt dann höher – wie ein Puffer. 

Der Weg aus der Angst vor der Angst führt über Bewusstheit und Entschleunigung
 
Werkzeuge wie Symptom-Tagebücher und das aktive Hinterfragen von Katastrophengedanken helfen, die Kontrolle zurückzugewinnen.  

Soziale Unterstützung ist oft der entscheidende Faktor, um sich nicht mehr isoliert zu fühlen. 

Der Buchkopfturm bei Oppenau im Nordschwarzwald: Ein Turm aus Weißtannenholz, der Weitblick über die Nebel und Wälder der Region ermöglicht.
„Über den Dingen stehen: Wenn die Angst den Blick verengt, suchen wir gemeinsam nach neuen Aussichtspunkten für Ihr Leben.“ 

Die Seewald-Anker-Methode: Mein Ansatz in 3 Schritten

Panikattacken sind kein Charakterfehler, sondern Signale eines überforderten Nervensystems.  
In meiner Praxis begleite ich Sie dabei, diese Signale zu verstehen,  
Ihren Körper zu beruhigen und neue Sicherheit zu verankern. 

Meine Zusammenarbeit mit Ihnen folgt drei logischen Schritten, basierend auf Verhaltenstherapie, Wissensvermittlung, systemischer Therapie und Traumatherapie: 
 
Verstehen & Entlasten (Psychoedukation): Wir nehmen der Angst ihren Schrecken. Sie lernen, was im Nervensystem passiert und warum Symptome wie Herzrasen nachts logische Stressreaktionen sind. Das schafft sofortige Entlastung. 

Regulieren & Verankern (Körperorientierte Techniken): m zweiten Schritt erlernen Sie konkrete Techniken, um Ihr Nervensystem aktiv zu beruhigen. Je nach Bedarf nutze ich dabei Elemente aus  PITT®, Systemische Therapie oder Biofeedback.  

So finden Sie Anker, die Sie auch im Alltag zwischen Freudenstadt und Nagold jederzeit nutzen können.

Integrieren & Vorbeugen: Im dritten Schritt geht es darum, das Gelernte nachhaltig in Ihren Alltag zu übertragen. Wir entwickeln gemeinsam Strategien, die Sie unabhängiger machen – damit Sie wissen, was zu tun ist, wenn die nächste Welle kommt, und wie Sie Rückfällen vorbeugen. 

Was meine Arbeit kennzeichnet: 

Traumasensible Begleitung ohne Druck

Wissenschaftlich fundierte Methoden 

Flexible Termingestaltung für Berufstätige

Diskretion und kurze Wartezeiten

Und jetzt? – Ihr erster Schritt zurück ins Leben

Wenn Sie spüren, dass Ihre Angst den Alltag dirigiert – ob nachts allein, beim Tanken in Freudenstadt oder am Familientisch – schreiben Sie mir. Gemeinsam klären wir, welche Wege für Sie in Ihrer Lebenswelt hilfreich wären. Wertschätzend, auf Augenhöhe, ohne Druck.

Ja, Körperarbeit ist ein wichtiger Bestandteil meines Ansatzes. Ihr Nervensystem reagiert oft schneller auf körperliche Interventionen als auf Gespräche allein. Übungen wie bewusstes Atmen, Erdungstechniken oder Biofeedback helfen, die Panik dort zu regulieren, wo sie entsteht. 

Kaltes Wasser oder ein Coolpack im Gesicht, besonders um Augen und Nase, signalisiert dem Vagusnerv sofortige Beruhigung und senkt den Herzschlag – ein sehr wirksamer Not-Aus-Schalter für Panik. 

Im Erstgespräch lernen wir uns kennen und klären gemeinsam, was Sie belastet und was Sie sich wünschen. Es gibt keinen Druck – Sie entscheiden, wie viel Sie erzählen möchten. Am Ende besprechen wir, ob und wie eine Zusammenarbeit sinnvoll wäre. Hier erfahren Sie mehr über den prinzipiellen Ablauf eines Erstgespräches

Die Seewald-Anker-Methode verbindet Verstehen, Fühlen und Handeln zu einem ganzheitlichen Weg aus der Panik.  
Sie lernen nicht nur Techniken gegen die Symptome, sondern bearbeiten auch die Ursachen im Hintergrund, um langfristig stabil zu bleiben.  
Ihr Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben beginnt mit einem einfachen, unverbindlichen Kontakt – in Ihrem Tempo. 

Bereit für den nächsten Schritt? 

Vereinbaren Sie ein unverbindliches Erstgespräch – persönlich in Seewald-Schernbach oder als Videocall. Gemeinsam finden wir heraus, welcher Weg für Sie passt.

Häufige Fragen zu Panikattacken

Sie sind nicht allein mit Ihren Fragen. Hier finden Sie Antworten auf das, was Betroffene aus dem Nordschwarzwald
am häufigsten wissen möchten – ehrlich, verständlich und ohne Fachchinesisch. 

Warum kommen Panikattacken oft ohne erkennbaren Auslöser? 

Das Nervensystem speichert Anspannung und kann sie verzögert freisetzen – häufig in Ruhephasen, wenn die Ablenkung des Tages wegfällt. Deshalb erleben viele Menschen Attacken genau dann, wenn sie eigentlich zur Ruhe kommen wollen. 

Was ist der Unterschied zwischen Panikattacken und anderen Angstformen?

Panikattacken sind plötzliche, körperlich überwältigende Alarmreaktionen ohne reale Gefahr – sie dauern meist 10 bis 30 Minuten. Andere Ängste wie generalisierte Angst , soziale Phobie oder Krankheitsangst äußern sich eher als länger andauernde Sorgen oder situationsbezogene Furcht. 

Wie kann ich mein Nervensystem bei einer Panikattacke schnell beruhigen?

Sicherheit zuerst: Stoppen Sie, was Sie gerade tun, und nutzen Sie starke Sinnesreize. Die 4-7-8-Atemtechnik (4 Sekunden einatmen, 7 Sekunden halten, 8 Sekunden ausatmen) oder Kältereize im Gesicht aktivieren den Vagusnerv und signalisieren Ihrem Körper Entwarnung. 

Können Panikattacken auch körperliche Ursachen haben?

Ja, deshalb ist eine ärztliche Abklärung wichtig. Schilddrüsenüberfunktion, Herzrhythmusstörungen oder Medikamentennebenwirkungen können ähnliche Symptome auslösen. Sobald körperliche Ursachen ausgeschlossen sind, können wir gezielt an der Regulation arbeiten. 

Verschwinden Panikattacken von allein wieder?

Manchmal ja, oft nein. Ohne Bearbeitung der zugrunde liegenden Anspannung kann sich ein Vermeidungsverhalten entwickeln, das den Lebensradius immer weiter einschränkt. Frühzeitige Unterstützung verkürzt den Leidensweg deutlich. 

Panikattacken müssen
Ihr Leben nicht bestimmen. 

Sie haben bis hierher gelesen – das zeigt, dass Sie bereit sind, etwas zu verändern. In meiner Praxis in Seewald-Schernbach begleite ich Sie dabei, Ihr Nervensystem zu beruhigen und die Kontrolle zurückzugewinnen. Traumasensibel, wissenschaftlich fundiert und in Ihrem Tempo. 

Jetzt Erstgespräch vereinbaren – unverbindlich, persönlich oder per Videocall.

Quellen & Literatur 

¹ Curtiss, J. N., & Baker, A. W. (2021). Cognitive-Behavioral Strategies to Manage Panic Disorder. Psychiatric Annals, 51(5), 216–220. https://doi.org/10.3928/00485713-20210409-03 
² Gorbis, E., & Jajoo, A. (2024). Panic Disorder: Epidemiology, Etiology, and Treatment Strategies. Journal of Medical and Clinical Nursing Studies. https://doi.org/10.61440/jmcns.2024.v2.59 
³ Miqdadi, A. I., Chong, M., Tang, L., Koh, O. H., Alhadidi, M., & Issa, M. (2024). Easing Panic: The Effect of an Online Psychoeducational Program on Panic Symptoms, Anxiety, and Quality of Life. Issues in Mental Health Nursing, 1–12. https://doi.org/10.1080/01612840.2024.2384412 
⁴ Oussi, A., Hamid, K., & Bouvet, C. (2023). Managing emotions in panic disorder: A systematic review of studies related to emotional intelligence, alexithymia, emotion regulation, and coping. Journal of Behavior Therapy and Experimental Psychiatry, 79, 101835. https://doi.org/10.1016/j.jbtep.2023.101835 
⁵ Westover, J. H. (2025). Managing Panic Attacks at Work: Practical Strategies for Leaders and Employees. Human Capital Leadership Review. https://doi.org/10.70175/hclreview.2020.17.2.10 

Ängste verstehen – Ihr Wegweiser 

Panikattacken sind nur eine Form, wie sich Angst zeigen kann. Auf meiner Übersichtsseite finden Sie weitere Informationen zu verschiedenen Angstformen und Wege, wie ich Sie in meiner Praxis in Seewald-Schernbach unterstützen kann. 

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